Forstbetriebsgemeinschaft Roth und Umgebung informierte zur sicheren Waldarbeit   

Unfallfreie Arbeit im Wald beim Baumfällen und Holzrücken

 

Sperberslohe - Das aktuelle Fortbildungsangebot der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Roth und Umgebung hatte die Unfallverhütung und sichere Arbeit beim Baumfällen sowie bei Holzrücke-Arbeiten als Thema: Die FBG hatte dazu von der SVLSG (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) als Fachmann Jürgen Bauernfeind zu Gast, der den anwesenden gut 50 FBG-Mitgliedern Gerätschaften und Techniken für Baumfällarbeiten vorführte. Auch Sicherheitsaspekte wie der richtige Abstand zum Baum waren ein Thema. Die sichere Arbeitsweise für den Transport mit dem Rückewagen als Folgearbeit nach dem Fällen war ein weiterer Schwerpunkt der Präventionsveranstaltung.   

Als Teil der fachlichen Fortbildungsangebote für die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Roth und Umgebung gehören auch Veranstaltungen dazu, die zur Unfallvermeidung und Prävention bei Arbeiten im Wald beitragen. Für diesen Schwerpunkt bekommt die FBG fachliche Unterstützung von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Diesmal hatte der Waldbesitzerverband Jürgen Bauernfeind als Experten zu Gast, der gut 50 Mitgliedern im Wald bei Sperberslohe viel Technik wie auch Wissen zur Unfallvermeidung bei Forstarbeiten vermittelte und auch Rede und Antwort bei Nachfragen stand.  

Ein Schwerpunkt war das unfallfreie und sichere Arbeiten beim Baumfällen: Die Prävention zum sicheren Arbeiten im Wald beginnt mit der „Baumansprache“ zur Erkennung der Schadensbilder am Baum in drei Hauptschadensstufen. Je nach Schadensstufe kann auch durch Vorarbeiten am stehenden Baum mit verschiedenen Gerätschaften die Unfallgefahr gemindert werden. Weiterhin gehören Mindestabstände und „sichere Zonen“ beim Baum dazu, die bei den Arbeiten unbedingt auch eingehalten werden sollten. Ein weiterer Aspekt waren Sicherungs- und Arbeitsmethoden beim Baumfällen wie etwa den Seilwindeneinsatz, um Gefahrensituationen zu vermeiden.                     

Sicheres Vorgehen beim Holzrücken

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war zudem die sichere und unfallfreie Arbeit beim Holzrücken als Folgearbeit. Hier gab es für die FBG-Mitglieder technische Hinweise zur richtigen Arbeitsweise am und mit dem Rückewagen, um beim Holztransport und Beladen mögliche Gefahrenquellen zu minimieren. Auch finanzielle Förderungen für die Waldbesitzer und die FBGs als regionale Zusammenschlüsse bei der Anschaffung technischer Gerätschaften waren ein Thema. Hier gibt es Jürgen Bauernfeind zufolge „Fördertöpfe“ beim Neukauf. Neuanschaffungen sind deshalb nicht nur eine „Modernisierung“ in der Technik, sie sorgen langfristig bei der richtigen Handhabung auch für die Reduzierung von Unfallmöglichkeiten bei der Waldarbeit.    (jör)    

                                           Bild 1 klein                                

Foto (jör): Bei der aktuellen Veranstaltung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Roth und Umgebung im Wald bei Sperberslohe führte Jürgen Bauernfeind von der SVLFG den FBG-Mitgliedern technische wie fachliche Möglichkeiten vor, um das Baumfällen und anschließende Holzrücken als Teil der Waldarbeit sicher und unfallfrei durchzuführen.    

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