Die Waldarbeit bleibt trotz wesentlicher Fortschritte bei Arbeitsschutz und bei Arbeitssicherheit weiterhin eine äußerst gefährliche Tätigkeit. In der Regel sind Unfälle dabei meist schwerwiegend und erfordern zwingend eine schnelle notärztliche Versorgung. Aus diesem Grund hat Forstminister Helmut Brunner nun den Aufbau einer landesweiten "Rettungskette Forst" vorangetrieben. Es wird im Durchschnitt alle 2,5 Kilometer ein einheitliches Schild mit einem nummerierten Treffpunkt für Rettungskräfte geben.
So funktioniert die Rettungskette Forst:
Bei Waldarbeit besteht eine erhebliche Verletzungsgefahr. Immer mindestens zu zweit im Wald arbeiten. Sichern Sie bei Unfall als erstes die Unfallstelle und versorgen als nächstes den Verletzten. Setzten Sie anschließend einen Notruf (112) mit der Bezeichnung des nächstgelegenen erreichbaren Rettungstreffpunktes ab. Begeben Sie sich anschließend zu diesem Rettungspunkt, um auf den Rettungsdienst zu warten. Die Aufgabe ist es, den Rettungsdienst auf dem schnellstmöglichen Weg zum Verletzten zu bringen.
Die Rettungspunktschilder sind teilweise aufgestellt. Anhand der folgenden Karten, die Sie als PDF - Datei herunterladen können, sehen Sie die Standorte.
Wer ein Smartphone besitzt, kann sich jetzt auch die App "Hilfe im Wald" direkt über "google play" kostenlos herunterladen. Angezeigt werden bayernweit der momentane Standort und die nächstgelegenen Rettungspunkte.